F-KAT Übung 2016 des Bezirkes Steyr-Land

Führungsmitglieder der Feuerwehren des Bezirkes Steyr-Land beübten Neuausrichtung in Sachen Katastrophenschutz

Früher bezeichnete man diese Organisation Feuerlösch- und Bergebereitschaft (kurz F.u.B. – Bereitschaft). Die Neuausrichtung, welche 2015 in Kraft getreten ist, wird kurz mit F-KAT Dienst OÖ (Feuerlösch u. Katastrophenschutz Dienst OÖ) bezeichnet. Am 22. Oktober 2016 wurde die Neuausrichtung für den Ernstfall erprobt. Bereits in den frühen Morgenstunden versammelte sich der Kommandostab im Feuerwehrhaus Sierning und besetzte seine Posten. Zugleich wurde die Übung gestartet. Übungsszenarien wurden in Form von Planspielen ausgearbeitet und teils umgestzt:

·         Verkehrsunfall mehrerer Fahrzeuge im Tunnelbereich Dietach

·         Strahleneinsatz in Ternberg

·         Brand eines landwirtschaftlichen Objektes in Aschach a. d. Steyr

·         Flugzeugabsturz in Aschach a. d. Steyr

·         Verkehrsunfall am Ennsradweg in Staning

·         Verkehrsunfall in Aschach a. d. Steyr

Die eingeteilten Züge wurden um 12:30 Uhr alarmiert und trafen an den zugewiesenen Sammelplätzen ein, wo weitere Befehle erteilt wurden. Zur Übungsbesprechung und Vorstellung der Neuorganisation, die Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Wolfgang Mayr vornahm, wurden alle Züge um 14:30 in das Feuerwehrhaus Sierning einberufen. Die Übung endete pünktlich um 16:00 Uhr. Abschließend wurden alle vom Versorgungszug, unter der Obhut der FF Weyer, mit einem gschmackigen Gulasch aus der Feldküche und mit erfrischenden Getränken verköstigt. Der erste Start der Neuorganisation ist gelungen. Im nächsten Jahr wird eine bezirksübergreifende Übung organisiert und durchgeführt.

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Übung im Gebäude mit Menschenansammlung

Übungsalarmierung in der LPBZ-Christkindl

„Brandmeldealarm im Landespflege- und Betreuungszentrum Christkindl“ lautete am 19. Oktober 2016 der Übungsbefehl für die Feuerwehren Schwaming, Garsten und Steyr LZ4 Christkindl. Dieser wurde durch die Landeswarnzentrale (LFK) via Warn- und Alarmsystem (WAS) per „Sekunden Alarm“ übermittelt. Ziel dieser Übung war es, mit der umgestellten Brandmeldealarmierung (BMA) und mit der Zusammenarbeit der Bediensteten der LPBZ vertraut zu werden. Übungsszenario war, Brandmeldealarm Meldergruppe 30 Melder 7. Nach dem Erkunden der Lage wurde festgestellt, dass das Schadensereignis im 2. OG, Tür 461, eine kleine Küche im Wohnzimmer war. 2 Personen wurden vermisst. Auf Grund der starken Rauchentwicklung musste der gesamte Brandabschnitt des Übungsobjekts evakuiert werden. Dies wurde durch das anwesende Pflegepersonal unter der Einsatzleitung der LPBZ bestens durchgeführt. Zur Brandbekämpfung und Menschenrettung wurde mittels C-Rohr unter schwerem Atemschutz vorgedrungen. Eine verletzte Person wurde durch das Gebäude gerettet und die zweite mittels Hubrettungsgerät (TMB) über das Fenster im Außenbereich. Einem Atemschutzträger wurde schlecht, dieser wurde vom AS-Reservetrupp aus dem Gefahrenbereich gebracht. Nach kurzer Zeit konnte „Brand aus“ gegeben und alle Räumlichkeiten rauchfrei gemacht werden. Als Übungsbeobachter standen Fr. Direktor Halbmayr, Bürgermeister Mag. Anton Silber sowie AFK-SR BR Peter Schrottenholzer zur Verfügung. Im Anschluss der Übung wurde mit den Zugs- und Gruppenkommandanten aller beteiligten Feuerwehren, den Übungsbeobachtern, den Brandschutzbeauftragten und der Sicherheitsperson eine Übungsbesprechung abgehalten. Übungsleiter Kdt. HBI Kralik Karl betonte die Wichtigkeit einer solchen Übung und dankte allen Kameraden und Mitwirkenden für die Teilnahme. Eine besondere Hochachtung geht an die Einsatzleiterin der LPBZ, welche über die Übungsalarmierung nicht informiert war. Sie musste annehmen, dass es sich bei der Alarmierung um einen Ernstfall handelte. Unser größtes Kompliment, wie professionell sie ihre Aufgabe gemeistert hat und dabei bis zum Schluss Ruhe bewahrt hat.  Ein herzliches Dankeschön auch an Fr. Dir. Halbmayr für die genehmigte Übung, sowie die hervorragende Verköstigung in ihrem Haus. Insgesamt nahmen 36 Kameraden aller drei Feuerwehren mit zwei TLF, ein KLF, zwei KDO, und einer TMB teil.

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Atemschutzleistungstest

Fit wie die Finnen

Das war am 12. Oktober 2016 das Thema der Schwaminger Atemschutzträger. Auf Grund der neuen Richtlinie, Tauglichkeitsuntersuchungen des Oö Landesfeuerwehrverband, trat mit 01.01.2016 die neue Atemschutztauglichkeitsuntersuchung in Kraft. Die Atemschutztauglichkeit wird im neuen Modell in drei Schritten ermittelt (vormals lediglich zwei Stufen: Untersuchung durch Arzt und subjektive „Tagesverfassung“). Zu den bisherigen Überprüfungen kommt nun noch ein einsatzbezogener Leistungstest zur Feststellung der körperlichen Eignung hinzu. Dieser sogenannte „Finnentest“ muss jährlich mit einer Zeittoleranz von drei Monaten in der eigenen Feuerwehr durchgeführt werden und ist mit positivem Ergebnis zu absolvieren. Als Erstabsolventen stellten sich Kommandant Kralik K., Gruppenkommandant und Atemschutzwart Inderst M., Gruppenkommandant Kralik K., Gerätewart Greil A. und Jugendbetreuer Schedlberger A. den teils schwierigen Test.
Gesund sein heißt nicht automatisch atemschutztauglich sein
Die bisherige ärztliche Atemschutzuntersuchung diente lediglich der Feststellung der körperlichen Gesundheit für das Tragen von schwerem Atemschutzgeräten bei der Feuerwehr. Der nunmehrige Atemschutzleistungstest dient der Feststellung der körperlichen Eignung der Atemschutzgeräteträger. Ziel ist die Feststellung der Leistungsfähigkeit (Kraft, Ausdauer, Motorik, Koordinationsvermögen unter Belastung etc.) sowie eine Selbstreflexion der eigenen Fitness anhand vorgegebener Belastungsübungen. Durch den Leistungstest und das Heranführen an die persönlichen Leistungsgrenzen soll das Bewusstsein der Atemschutzträger für körperliche Fitness im Feuerwehrdienst gestärkt werden.
Der Test im Detail
Neben der gesundheitlichen Eignung ist der positiv absolvierte Atemschutzleistungstest eine wesentliche Voraussetzung für das Tragen von „schwerem“ Atemschutz. Es handelt sich dabei um einen genormten und wissenschaftlich evaluierten Mindeststandardleistungstest für Atemschutzgeräteträger in kompletter persönlicher Schutzausrüstung über 5 Stationen. Ausgearbeitet wurde dieser Test in Finnland, darum auch „Finnentest“. Die Anforderungen sind für Frauen und Männer gleich. Für den Test hat jeder Atemschutzgeräteträger 14,5 Minuten und eine Füllung des Pressluftatmers Zeit. Nach dem Test wird außerdem das Pulsverhalten analysiert. Über den erreichten Maximalpuls und den vor Beginn gemessenen Ruhepuls können Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit gezogen werden. Wird eine Station schneller absolviert als vorgegeben, verbleibt die Restzeit als Pause bis zum Start der nächsten Übung.

Station 1: Gehen ohne und mit zwei Kanistern (Zeit: 4 min)
100m gehen mit Kanister (je 16,6 kg) und 100m gehen ohne Kanister

Station 2: Stiegen hinauf und heruntersteigen (Zeit: 3,5 min)
ca. 180 Stufen (90 hinauf und 90 hinunter)

Station 3: Hämmern eines LKW-Reifen (Zeit: 2 min)
Mit einem Vorschlaghammer (ca. 6kg) muss ein LKW-Reifen (ca. 47kg) über eine Strecke von drei Metern geschlagen werden.

Station 4: Unterkriechen und übersteigen von Hindernissen (Zeit: 3 min)
Auf einer Länge von acht Metern werden mit einem Abstand von zwei Metern 60cm hohe Hindernisse aufgebaut. Die Hindernisbahn soll dabei eine Breite von zwei Metern nicht unterschreiten. Diese Hindernisse müssen in drei Durchläufen abwechselnd unterkrochen bzw. überstiegen werden.

Station 5: C-Schlauch einfach rollen (Zeit: 2 min)
Ein C-Schlauch (15 Meter) muss einfach aufgerollt werden. Dabei darf sich das Ende nicht von der Stelle bewegen.

Auch wenn wir dem Test anfangs kritisch gegenüber standen, sind wir nach unserem ersten Probedurchgang davon überzeugt, dass er eine sinnvolle Ergänzung zum bisherigen Check darstellt. Die Idee an sich ist gut, deshalb werden wird auch den Leistungstest in Zukunft vorschriftsmäßig durchführen.

Wir bedanken uns bei unseren Atemschutzwart HBM Inderst Markus für das organisieren und die Durchführung.

 

 

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Räumungsübung VS-Christkindl

 

Am Vormittag des 06.10.2016 hielten die Freiwillige Feuerwehr Saass und die Freiwillige Feuerwehr Schwaming eine gemeinsame Übung ab. Übungsannahme war ein Brand im Flur des Erdgeschosses, im Bereich eines Klassenzimmers. Durch die starke Rauchentwicklung mussten zwei Klassen über die Fenster mittels zwei Schiebeleitern in den Schulhof geborgen werden, alle anderen Klassen konnten über die vorhandenen Fluchtwege die Klassen verlassen. Die Brandbekämpfung wurde mit einem Hohlstrahlrohr und schwerem Atemschutz durchgeführt. Eine vermisste Person wurde mit der Schaufeltrage ins Freie gebracht. Zum Abschluss wurde das verrauchte Areal noch mit dem Hochleistungslüfter rauchfrei gemacht. Aufgrund der Disziplin der Kinder konnte die Übung rasch durchgeführt werden, dadurch hatten sie sich noch eine kleine Stärkung im Anschluss verdient.

 

 
 
 
 

Pflichtbereichsübung der Garstner Feuerwehren

Am 28. September 2016 wurde die diesjährige Pflichtbereichsübung im Einsatzgebiet der Feuerwehr Oberdambach durchgeführt. Brandobjekt war das Wirtschaftsgebäude des Rebensteiner Anwesens in der Oberdambachstraße. Aufgrund der geologischen Lage und weiten Strecken der Wasserversorgung, stellte sich die Übung äußerst schwierig dar. Während die Tanklöschfahrzeug beim Brandobjekt zur Brandbekämpfung abgestellt wurden und mittels schwerem Atemschutz zum Löschangriff vordrangen, wurde von Mühlbach eine Relaisleitung aufgebaut. Eingesetzte Feuerwehren: Garsten, Oberdambach, Saaß, Sand, Schwaming, Laussa, Reitnerberg-Mühlbachgraben, Losenstein. Für die Übung verantwortlich zeichnet sich die Feuerwehr Oberdambach.

 

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