Gemeinschaftsübung Wögererweg

Unter dem Motto „gemeinsam sind wir stark“…

…. wurde am 17. Oktober 2017 zur gemeinsamen Übung eingeladen. Unterstützt wurden wir bei dieser Einsatzübung durch die Feuerwehr Garsten mit Tanklöschfahrzeug TLF-A-4000 und der FF Steyr, LZ4 Christkindl mit TLF-A-2000, sowie Mannschaften und Atemschutztrupps. Alarmiert wurden unsere Nachbarsfeuerwehren mittels Funk auf der Bezirksfrequenz Kanal 2. Übungsszenario war ein Garagenbrand und so lautete für alle Einsatzkräfte der Befehl: „ Garagenbrand am Wögererweg 11, starke Rauchentwicklung, 1 Person wird vermisst, Anfahrt über Aschacher Straße, weiter über Saaßer Straße, Einweisung mittels Lotsen.“ Kurz nach Alarmierung traf die am Übungsobjekt angrenzende Feuerwehr LZ4 Christkindl am Übungsobjekt ein. Diese wurde mit einem Innenangriff, mittels C-Hohlstrahlrohr unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung, Brandbekämpfung und der Wasserversorgung vom nächsten Hydranten beauftragt. Die Feuerwehr Garsten, welche kurz darauf eintraf, wurde mit Schützen der angrenzenden Objekten beauftragt. Ihr TLF wurde mit einer Relaisleitung der Feuerwehr Schwaming versorgt. Je ein Reserve-Atemschutztrupp wurde von den Wehren Garsten und Schwaming bereitgestellt. Als die vermisste Person gerettet wurde und mit der Brandbekämpfung fortgefahren werden konnte, verunfallte ein Atemschutzträger, so musste ein Reservetrupp für die Rettung zugezogen werden. Das ganze Szenario war durch die starke Rauchentwicklung (Theaternebel) eine große Herausforderung für die AS-Trupps. Nach erfolgter Bergung und Brandbekämpfung konnte der Befehl „Brand aus“ gegeben werden und es wurde mit den Belüftungsarbeiten begonnen. Für die Ausarbeitung der Übung zeichnete sich der Übungsleiter HBM Kralik Kevin verantwortlich. Eingesetzte Einsatzkräfte: 42 Mann, 2 TLF, 1 KLF, 1 KDO sowie 3 AS-Trupps. Die Übungsnachbesprechung fand im Feuerwehrhaus LZ4 Christkindl statt.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Anrainern des Wögererweges für ihr Verständnis und die zur Verfügungstellung des Übungsobjektes. Ebenso danken wir für die Verköstigung aller Einsatzkräfte. 

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Feuerlöscherübung im LPBZ-Christkind

Positive Bilanz im Umgang mit Handfeuerlöschern

 

Am 10. Oktober 2017 fand der 2. Termin der Feuerlöscherübung im Landespflege und Betreuungszentrum Christkindl statt. Nachdem Kommandant HBI Kralik die Teilnehmer in Sachen Erstlöschhilfen, Brandklassen und deren Eigenschaften, sowie die Arten von Handfeuerlöschern instruierte, wurde mit den praktischen Übungen begonnen. Jeder Teilnehmer hatte, wie beim ersten Termin, die Möglichkeit verschiedene Feuerlöscher zu erproben und den richtigen Umgang zu erkunden. Auch ein Fettbrand wurde wieder entfacht, um auf die Gefahren hinzuweisen, wenn dieser mit einem nicht geeigneten Löschmittel bekämpft wird. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für ihr Interesse und bei der Leitung und dem Team für die leckere Verköstigung und die gute Zusammenarbeit.

 

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Heißausbildung im FIRE FIGHTING TRAINER

Manche mögen es heiß…..

unter diesem Motto stellten sich am Sonntag den 8. Oktober 2017 gleich zwei Atemschutztrupps unserer Wehr. Diese interessante Ausbildung dauerte vier Stunden und bestand aus einem einstündigen Theorie- und einem dreistündigen Praxisteil. Durchgeführt wurde das breite Schulungsprogramm mit FIRE FIGHTING Fire & Rescue aus Südtirol, mit Unterstützung des Bezirksfeuerwehrkommandos Steyr-Land und der FF Sierning. Der Durchführungsort war bei der aufgelassenen Schottergrube der Fa. Braun/Strasser in Sierning. Insgesamt stehen 4 Module für diese Ausbildung zur Verfügung, wobei man sich heuer nur auf das Modul 1 konzentrierte. Dieses Modul beinhaltet folgende Schwerpunkte:

 Theoretische Einführung:

·         Gefahr erkennen

·         Brandbekämpfung Rauchdurchzündung

·         Rauchdurchzündung mit und ohne Druckanstieg

Praktische Übungen:

·         Flashover in mehreren Durchgängen

·         Brandverlauf in geschlossenen Räumen

·         Wärmegewöhnung

·         Flashover Backdraft Erkennung

·         Flashover Bekämpfung

·         3D Löschtechnik und Taktik

·         Umgang und Training mit Hohlstrahlrohren

·         Türprozeduren

·         Rauchdurchzündung mit und ohne Druckanstieg

·         Blocken einer Rauchdurchzündung

Das umfangreiche Programm war sehr lehrreich und forderte höchste Konzentration und Kondition. Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Organisatoren und den Nachbarsfeuerwehren. Wir freuen uns bereits heute auf die nächsten Module und hoffen wieder auf interessante Ausbildungsstunden. Nach Ausbildungsende wurden die Atemluftflaschen beim Atemschutzfahrzeug Stützpunkt Losenstein wieder befüllt, die Einsatzausrüstung im Feuerwehrhaus gereinigt und die Einsatzbereitschaft hergestellt. Es wurden von 6 AS-Träger insgesamt 36 Stunden aufgewendet.

 

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Feuerlöscher-Übung beim LPBZ Christkindl

Die Bediensteten des Landespflege- und Betreuungszentrums Christkindl rüsten sich für den Ernstfall.

Nicht nur gutes Equipment ist zum erfolgreichen Löschen von Entstehungsbränden wichtig, sondern auch das Know-How, wie ich einen Feuerlöscher verwende und mit welcher Löschtaktik ich Erfolg habe.

Der Umgang mit Handfeuerlöschern und deren Eigenschaften muss gelernt sein, so wurde am 3. Oktober 2017 zum ersten von zwei Terminen geladen. Handfeuerlöscher sind Kleingeräte und dienen zur Bekämpfung von Klein- und Entstehungsbränden, Voraussetzung ist, dass die Feuerlöscher nur bei den Bränden eingesetzt werden, für die sie vorgesehen sind. Alle Bediensteten der LPBZ hatten daher die Möglichkeit gemeinsam mit unseren Kameraden die Handhabung der Feuerlöscher zu erkunden und praktisch anzuwenden. Nach der Begrüßung wies Kommandant HBI Kralik Karl auf die Eigenschaften der Brände, sowie der verschiedenen Arten von Löschmitteln hin. Besonders betonte er, dass nicht jedes Löschmittel für die fünf verschiedenen Brandklassen geeignet ist. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit bei Flüssigbränden (Brandklasse B) ihr Geschick unter Beweis zu stellen. So konnten sie schnell erkennen, dass nicht jeder Feuerlöscher das ideale Löschmittel für diese Brandklasse ist. Durch ein falsches Löschmittel verliert man nicht nur die Löschwirkung, schlimmstenfalls kann ein falscher Löschversuch auch zu einer Verbreitung des Brandes führen. Die Erstlöschhelfer wurden bei ihren Löschversuchen von Kommandant HBI Kralik unterstützt, um das Angstgefühl und die Nervosität so gering wie möglich zu halten.

Unter den Küchenbränden ist der Fettbrand eines der häufigsten Einsatzstichworte. Fettbrände entstehen meistens durch Überhitzung von Fetten und Ölen, was auf unbeaufsichtigte Behälter am Herd oder Herdplatten welche zum Ausschalten vergessen wurden zurückzuführen sind. Um deren Eigenschaften näher kennenzulernen, wurde gespannt der simulierte Fettbrand verfolgt, welcher verheerende Folgen haben kann, wenn dieser zum Beispiel mit Wasser gelöscht wird. Eine Fettexplosion ist in diesem Fall nicht zu verhindern. Natürlich wurde aus Sicherheitsgründen dieser Löschversuch durch unsere geschulten Feuerwehrkameraden vorgezeigt.

Wir empfehlen für jeden Haushalt Erstlöschhilfen anzuschaffen. Die gebräuchlichsten Mittel sind Schaumlöscher, Pulverlöscher oder Löschdecken. Bitte beachten Sie auch, dass Feuerlöscher alle zwei Jahre überprüft werden müssen. Denn nur ein funktionierender Löscher kann eine Brandbekämpfung unterstützen. Sollten Sie eines dieser Geräte in Verwendung gehabt haben, ist dies ebenso einer Überprüfung bzw. Befüllung zu unterziehen. Autorisierte Händler oder die Feuerwehren beraten Sie gerne.

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05. Übung in Schwaming

Heuselbstentzündung am Nestlergut in Schwaming

Leider kommt es immer wieder  vor, dass Bauernhäuser infolge einer Heuselbstentzündung in Brand geraten. In den meisten Fällen passiert dies, durch die Einfuhr von zu feuchtem Heu, bei dem es durch die dichte Lagerung zu Temperaturen über 60°C kommen kann. Ab dieser Temperatur kann es zu einer Selbstentzündung kommen. So wurde dieses Szenario in Schwaming am 30. August 2017 von unseren Kameraden geübt. Annahme war ein stark verrauchtes Heulager mit einer vermissten Person. Nach Erkunden der Lage durch den Übungsleiter, wurde der Aufbau einer Wasserversorgung angeordnet und eine B-Leitung vom nächsten Hydranten errichtet. Der fließende Verkehr wurde von Lotsen geregelt. Der mittlerweile einsatzbereite Atemschutztrupp übernahm die aufgebaute C-Leitung mit Hohlstrahlrohr und drang mittels Leiter zum Innenangriff vor. Zwischenzeitlich wurde eine zweite C-Leitung für einen Außenangriff vorbereitet. Nach nur wenigen Minuten konnte „Brand aus“ durchgegeben werden und auch die vermisste Person wurde gefunden, gerettet und den Ersthelfer im Freien übergeben. Nach der Herstellung der Einsatzbereitschaft wurden die Schwerpunkte in Form einer Übungsbesprechung diskutiert. Im Anschluss wurden alle Teilnehmer zu einem Kistenbratl und gekühlten Getränken von unserem Kommandanten eingeladen. Insgesamt nahmen 29 Mann mit 1 Atemschutztrupp und zwei Einsatzfahrzeugen an der Übung teil.

 

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