Brand Baumhaus

Heißübung der Schwaminger Florianis

Am 8. Mai 2019 wurde die 2. Einsatzübung dieses Jahres durchgefürt. Das Übunsstichwort lautete „Brand Hochstand“.

Unsere Kameraden wurden mittels Digitalfunk zum Brandobjekt alarmiert.
Bereits bei der Anfahrt zum Übungsort konnte unsere Mannschaft die tobenden Flammen erblicken, dadurch ließ Einsatzleiter LM Markus Baloh sofort einen Atemschutztrupp ausrüsten.

Nach der Lageerkundung stellte Markus fest, dass keine Personen und Tiere in Gefahr sind. Es bestand auch keine Gefahr, dass die Flammen auf nahestehende Objekte übergreifen.
Somit war die Hauptaufgabe die Brandbekämpfung.

Der Einsatzleiter ließ eine B-Zubringleitung vom nahestehenden Hydranten errichten.
Für die Brandbekämpfung wurden 2 Angriffsleitungen mit C-Hohlstrahlrohren aufgebaut.

Um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen, wurde eine Einsatzleitung aufgebaut. Außerdem wurde ein Lageplan gezeichnet, damit die Einsatzführung stets den Überblick behalten konnte.

Der Brand war rasch unter Kontrolle und nach den Nachlöscharbeiten und der Kontrolle mit der Wärmebildkamera folgte die Meldung „Brand aus“.

Im Anschluss wurde der Übungsort noch gereinigt und es wurde eine Übungsnachbesprechung durchgeführt.

Kommandant HBI Markus Inderst stellte fest, dass unsere Kameraden auch in Stressmomenten super zusammenarbeiten.

Er bedankte sich bei Übungsleiter HBM Kevin Kralik und FM Franz Greil für die Ausarbeitung der Übung.

Ein weiterer Dank gilt wieder einmal der Greil Ölmühle, welche uns - wie schon des Öfteren - den Austragungsort zur Verfügung stellte und FM Kralik Tobias, der sein altes Baumhaus spendete.

Danke auch an alle unsere Kameraden für die Übungsbereitschaft.

 

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Atemschutzleistungstest (Finnentest)

 Schwaminger Atemschutzträger sind fit für den Ernstfall und fitter wie die Finnen……..

Atemschutzwart Holnsteiner Dominik beruft am 12. Jänner 2019 die erste Gruppe zum Atemschutzleistungstest (ASLT) ins Feuerwehrhaus nach Schwaming. Kommandant Kralik Karl, Kommandant-Stellvertreter Inderst Markus, Gerätewart Greil Andreas und Atemschutztwart Holnsteiner Dominik stellten sich dem harten Test. Überwacht wurden die Teilnehmer durch Hauselberger David. Bei insgesamt sechs Stationen wurden die Atemschutzträger unter dem Einsatz von schweren Atemschutzgeräten auf ihre Fitness getestet.

  • Station 1:Gehen ohne und mit 2 Kanistern (100 m gehen ohne Kanister und 100 m gehen mit Kanister. 1 Kanister wiegt ca. 16 kg.) Für diese Station standen 4 Minuten für die Atemschutzträger zur Verfügung.
  • Station 2:Stiegen hinauf- und hinuntersteigen (In Summe 180 Stufen, 90 hinauf und 90 herunter. 3,5 Minuten Zeit standen zur Verfügung.
  • Station 3:Hämmern eines LKW-Reifens 3 m weit (Hammer ca. 6 kg, Reifen ca. 50 kg) Es darf nur von einer Seite geschlagen werden! Seitenwechsel während der Übung erlaubt. Zeit 2 Minuten
  • Station 4:Unterkriechen- Übersteigen von Hindernissen (Durchlauf von drei Runden, beginnend mit durchkriechen - übersteigen – durchkriechen – Wendepunkt – unter/über/unter – Wendepunkt = 1 Runde) Länge der Bahn: 8 m, Höhe der Hindernisse: 60 cm, Abstand der Hindernisse: 2 m, Breite einer Hindernisbahn: 2 m 2 Wendeboje (1 jeweils 2 M vor Hindernis) Zeit 3 Minuten
  • Station 5:  C-Schlauch einfach rollen (Rollen von einem C-Schlauch, Storz C 52mm 15 m. Während des Rollens darf sich das andere Ende nicht von der Stelle bewegen. Zeit 2 Minuten
  • Station 6:Erholungsphase (ohne Pressluftatmer, auch die persönliche Schutz-ausrüstung kann soweit abgelegt werden. Position ist freigestellt, sitzend, stehend oder gehend. Fakultativ: Pulsmessung auch am Ende der Erholungspause. Zeit 5 Minuten

Um den Anspruch beim Test noch zu steigern, absolvierte jeder Träger die ersten fünf Stationen mit nur einer Atemluftflasche. 1 Flasche hat 4 Liter Luft bei 200 bar, das ergibt bei einem durchschnittlichen Luftverbrauch 40 Liter/pro Minute und einer Einsatzdauer von ca. 20 Minuten. Wenn man bedenkt welche Zeit die einzelnen Stationen in Anspruch nehmen und diese unter voller Belastung durchgeführt werden, wird der durchschnittliche Luftverbrauch mit 40l/Min. übertroffen. Das wiederum bedeutet, dass alle AS-Träger eine top Leistung erbracht haben. Dieser Leistungstest muss bei allen Atemschutzträgern mindestens einmal pro Jahr durchgeführt werden.

Wir gratulieren allen Teilnehmern zum bestandenen Test und wünschen ihnen unfallfreie Atemschutzeinsätze!

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Gemeinschaftsübung

Styria - Gemeinnützige Steyrer Wohn- & Siedlungsgenossenschaft ermöglicht grenzübergreifende Einsatzübung an neuem Wohnobjekt in Christkindl

„Gemeinsam schnell – professionell - freiwillig“, ist die Devise der Freiwilligen Feuerwehren der Bezirke Steyr – Land und Steyr – Stadt. Am 18. Oktober 2018 alarmierten die Schwaminger Floriani um 19:00 Uhr, die Feuerwehren Aschach an der Steyr, Neuzeug-Sierninghofen, Oberdambach,  Sandund die Feuerwehr der Stadt Steyr, sowie das Rote Kreuz, Bezirkstelle Steyr- Stadt zur Gemeinschaftsübung.

Nach erster Lageerkundung durch Einsatzleiter HBI Kralik, wurden folgende Szenarien festgestellt: „Brand eines Elektroautos in der Tiefgarage, starke Rauchentwicklung, 8 Personen, teilweise schwer verletzt, werden vermisst.“ Aufgrund der Ausgangslage wurden sofort weitere Einsatzkräfte alarmiert. Bis zu deren Eintreffen wurde die Einsatzleitung durch das KDO Schwaming errichtet. Zeitgleich rüstete sich ein AS-Trupp für einen Innenangriff und es wurde eine Zubringerleitung für die Wasserversorgung der angeforderten Tankfahrzeuge gelegt. RLF Aschach, Atem Steyr, RLF Sand, RK Steyr trafen beinahe zeitgleich beim Übungsobjekt ein. Sofort wurden den eintreffenden Gruppenkommandanten ihre Aufgaben weitergegeben. Atem Steyr errichtete einen Atemschutzsammelplatz und bereitete alles vor, um schnellstmöglich die AS-Trupps wieder mit Atemluft zu versorgen. Das Rote Kreuz platzierte sich außerhalb des Gefahrenbereichs, um die Verletzten zu versorgen. Es wurden weitere Sanitäter nachalarmiert, da es sich um insgesamt 8 zum Teil schwer verletzte Personen handelte. Wenige Minuten später trafen das RLF Neuzeug und das KLF Oberdambach ein. Die beiden Feuerwehren stellten jeweils einen AS-Trupp zur Verfügung und Pumpe Oberdambach stellte eine weitere Wasserversorgung vom Hydrant zur Einspeisung her. Da es sich um einen Elektrofahrzeugbrand handelte und dieser Brand nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde mittels Seilwinde das brennende Fahrzeug zur weiteren Brandbekämpfung ins Freie gebracht. Nach rund einer Stunde konnte „Brand aus“ gegeben und mit den Aufräumarbeiten begonnen werden. Insgesamt standen 66 Einsatzkräfte im Einsatz. Davon 5 Atemschutztrupps, von denen nach Übungsende von Atemschutzfahrzeug Steyr 30 Atemschutzflaschen wieder befüllt wurden.

Um die Verletzungen der Verunfallten möglichst realistisch aussehen zu lassen, wurden sie durch Sanitätern, Reichl Sylvia geschminkt. Als Übungsbeobachter waren Prok. Andreas Eckhart, Geschäftsleiter der Styria Steyr, sowie der Bauleiter des Übungsobjetktes, Ing. Georg Mößlberger vor Ort.

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Einsatzübung

Übung in Pergern, zum 60er geriet die Scheune in Brand

Am 03. Oktober 2018 wurde zur 8. Übung im heurigen Jahr einberufen. Übungsstichwort und Alarmierungsannahme war „Brand landwirtschaftliches Objekt, Pergernstraße 13, Scheunenbrand mit Hackschnitzelgut“ Alarmstufe 1. Kurz nach 19:30 Uhr wurde mit dem KLF-A und KDO zum Übungsobjekt ausgefahren. Nach Lageerkundung durch den Übungsleiter LM Baloh Markus, wurde festgestellt, dass sich in der stark verrauchten Scheune, wo Hackschnitzelgut gelagert war, eine vermisste Person befand. Mit schwerem Atemschutz rückte ein Trupp zur Menschenrettung und Brandbekämpfung mittels C-Hohlstrahlrohr vor. Mit einem weiteren B-Rohr wurde das Objekt von außen geschützt. Um eine bessere Sicht für den Angriff zu bekommen, wurde nach der Personenrettung eine Abluftöffnung geschaffen und mittels Hochleistungslüfter entraucht. Aufgrund der einschreitenden Finsternis war es notwendig ausreichende Beleuchtung aufzubauen, um die Kameraden bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Nach kurzer Zeit konnte das Kommando „Brand aus“ gegeben werden und mit den Aufräumräumarbeiten begonnen werden. Zum Abschluss fand noch eine Übungsnachbesprechung statt. Kommandant Kralik danke für die Ausarbeitung und Vorbereitung der Übung, sowie für die zur Verfügung Stellung des Objektes. Er wies besonders auf die professionelle und flinke Arbeit während des Übungsverlaufes hin. Besonders erfreulich war die Vorstellung eines neuen Feuerwehrmitglieds, welches Premiere in unserer Wehr hatte. Die Kameraden der Feuerwehr Schwaming hießen ihn mit einem kräftigen „Gut Heil“ in ihrem Kreis willkommen. Für die Ausarbeitung und Durchführung war unser Gruppenkommandant HBM Kralik Kevin verantwortlich.

Nicht nur die ausgeschriebene Übung holte unsere Kameraden zum Feuerwehrhaus. Nein, es gab auch einen Grund zum Feiern. Unser Kamerad Pristner Walter feierte seinen 60. Geburtstag, zu welchem wir ihm recht herzlich gratulierten. Selbstverständlich folgten auch einige Reservisten unserer Feuerwehr der Einladung, so hatten wir einen 28 Mann starken Auftritt. Walter trat 1975 unserer Wehr bei und ist beinahe 44 Jahre als aktives und verlässliches Mitglied in unserer Wehr tätig.

Im Anschluss wurden alle Kameraden ins Anwesen von Pristner Walter geladen. Bei köstlichem Imbiss und Umtrunk durften wir noch einige Stunden in geselliger Runde, mit unserem Jubilar verbringen.

Wir wünschen ihm weiterhin alles erdenklich Gute, vor allem Glück, Erfolg und Gesundheit, damit er weiter aktiv an unserer Gesellschaft teilnehmen kann.

 

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Pflichtbereichsübung

Pflichtbereichsübung der Garstner Feuerwehren

Vor mehreren Jahren wurde unter den Kommanden der 5 Garstner Feuerwehren vereinbart, dass jährlich eine gemeinsame Übung stattfinden soll, an der alle 5 Wehren beteiligt sind. Ziel ist es, die Objekte und Gegebenheiten im Gemeindegebiet der einzelnen Feuerwehren besser kennen zu lernen und für den Ernstfall gerüstet zu sein. Im heurigen Jahr wurde die Übung von der Feuerwehr Saaß am 28. September 2018 durchgeführt. Alarmiert wurden die 5 Garstner Feuerwehren und zusätzlich die Feuerwehr Aschach a. d. Steyr um 19:00 Uhr mittels Funk auf Kanal 2, mit Einsatzstichwort „ Brand landwirtschaftliches Objekt, Bleystraße 1, Einweisung durch Lotsen.“ Das Übungsobjekt befindet sich etwas abgelegen von der Hölle Richtung Bley, angrenzend an ein Waldstück. Uns war sofort bewusst, dass wir eine längere Anfahrt vor uns hatten und eine Wasserförderung über eine längere Wegstrecke notwendig ist. Übungsszenario war ein Brand im Nebengebäude des angrenzenden Betriebsgebäudes. Mehrere Personen wurden vermisst, deshalb war es notwendig mehrere Atemschutztrupps einzusetzen. Als Wasserentnahme diente ein Löschteich mit einem Fassungsvermögen von ca. 300 m³ Liter Wasser zur Brandbekämpfung. Zugleich wurde auch zwei Feuerwehren mit einem Technischen Einsatz beauftragt. Hier lautete das Einsatzstichwort: „Forstunfall mit mehreren eingeklemmten Personen“. Nach erfolgreichem Übungsablauf und der Versorgung der Gerätschaft, wurde im Beisein des Eigentümers des Übungsobjektes, zur Übungsbesprechung angetreten. Kommandant HBI Taferner Günter von der FF Saaß wies auf die Wichtigkeit dieser Übung hin und erwähnte die schwierigen Anfahrten und begrenzten Wasserentnahmestellen. Er bedankte sich bei seinen Kameraden für die Ausarbeitung der Übung und bei allen Feuerwehren für die Teilnahme. Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Mayr Wolfgang und Pflichtbereichskommandant HBI Aschauer Christian, dankten ebenso für die rege Beteiligung und die hervorragende Ausarbeitung der Pflichtbereichsübung 2018. Die Details zum Übungsablauf wurden im Rahmen der jeweiligen Zugs- und Gruppenkommandanten der eingesetzten Feuerwehren durchgesprochen und Anregungen dazu aufgenommen. Ein besonderen Dank gebührt auch der Jugendgruppe der FF Saaß, welche sich als Opfer zur Personenrettung zur Verfügung stellte und dabei hervorragend mitwirkte.

Wir bedanken uns sehr herzlich für die Einladung zur Übung und gratulieren zu der perfekten Ausarbeitung und Organisation.

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