Brandverdacht

Gruppenübung der Schwaminger Florianis

Am 09. Juli 2019 wurde die 4. Übung der Feuerwehr Schwaming abgehalten.

Die Übungsannahme lautete „Brandverdacht mit starker Rauchentwicklung, 1 Person in Gefahr“.

Beim Übungsobjekt wurde eine Lageerkundung durch Einsatzleiter LM Dominik Holnsteiner durchgeführt.
Er bemerkte die Hilfeschreie der Person, welche sich alleine nicht mehr aus der misslichen Lage befreien konnte.

Es wurde sofort eine Personenrettung mittels Schiebeleiter durchgeführt, danach wurde die Person bis zum Eintreffen der Rettung erstversorgt und betreut.

Außerdem war noch eine weitere Person abgängig, welche von unserem Atemschutztrupp mittels Crashbergung befreit werden konnte.

Zeitgleich zu den bereits genannten Aufgaben wurde eine B-Zubringleitung über eine Strecke von 180 Metern errichtet.

Im Innen- sowie im Außenangriff wurde jeweils eine C-Angriffsleitung verwendet.

Wir freuen uns sehr über unsere Neuzugänge im Aktivstand. Feuerwehrfrau Tiffany Sieghartner und Probefeuerwehrmann Johannes Zeilinger wirkten bei ihrer ersten Übung mit voller Motivation mit.
Herzlich willkommen bei uns!

Im Anschluss an die Übung wurden wir von der Familie Greil Ölmühle noch auf eine leckere Jause eingeladen – einen herzlichen Dank dafür!

Übungsleiter und Kommandant HBI Markus Inderst bedankte sich bei der Familie Greil für das bereitgestellte Übungsobjekt.

 

 

Personenrettung

Schweißtreibende Einsatzübung zwischen Feuerwehr und dem Roten Kreuz Steyr

Am 18. Juni 2019 wurde die 3. Übung der Feuerwehr Schwaming abgehalten.

Übungsannahme war, dass ein Baustellenhelfer in eine Grube gefallen ist und sich dabei einen Eisenspieß durch den Oberkörper gerammt hat.
Die erstalarmierte Rettung forderte zur Unterstützung die Feuerwehr Schwaming nach, da sie alleine keine Möglichkeiten hatte, die Person zu behandeln und zu retten.

Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter HFM Binder Richard wurde unsere Mannschaft eingeteilt.
Es wurde sofort unsere Steckleiter positioniert, um den Verletzten bestmöglich durch die Rettung erst zu versorgen.
Mittels Bandschlingen, Rettungsleinen und Spanngurten wurde das Übungsopfer leicht angehoben, um mit einer Eisensäge die Stange an der Unterseite abzuschneiden.
Danach wurde der Patient mit dem Spineboard, in abgestimmter Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, aus der Grube geborgen und für den Abtransport vorbereitet.

Bei der Übungsnachbesprechung erwähnte Kommandant HBI Inderst Markus die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen und wie wichtig es ist, diese bei gemeinsamen Übungen zu stärken.

Im Anschluss an die Übung wurden wir von der Familie Wieser noch auf eine leckere Jause eingeladen – einen herzlichen Dank dafür!

Einen weiteren Dank möchten wir dem Rotes Kreuz Bezirksstelle Steyr-Stadt aussprechen - es war wirkliche eine super Zusammenarbeit und eine sehr lehrreiche und gelungene Übung mit euch.

 

 

Brand Baumhaus

Heißübung der Schwaminger Florianis

Am 8. Mai 2019 wurde die 2. Einsatzübung dieses Jahres durchgefürt. Das Übunsstichwort lautete „Brand Hochstand“.

Unsere Kameraden wurden mittels Digitalfunk zum Brandobjekt alarmiert.
Bereits bei der Anfahrt zum Übungsort konnte unsere Mannschaft die tobenden Flammen erblicken, dadurch ließ Einsatzleiter LM Markus Baloh sofort einen Atemschutztrupp ausrüsten.

Nach der Lageerkundung stellte Markus fest, dass keine Personen und Tiere in Gefahr sind. Es bestand auch keine Gefahr, dass die Flammen auf nahestehende Objekte übergreifen.
Somit war die Hauptaufgabe die Brandbekämpfung.

Der Einsatzleiter ließ eine B-Zubringleitung vom nahestehenden Hydranten errichten.
Für die Brandbekämpfung wurden 2 Angriffsleitungen mit C-Hohlstrahlrohren aufgebaut.

Um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen, wurde eine Einsatzleitung aufgebaut. Außerdem wurde ein Lageplan gezeichnet, damit die Einsatzführung stets den Überblick behalten konnte.

Der Brand war rasch unter Kontrolle und nach den Nachlöscharbeiten und der Kontrolle mit der Wärmebildkamera folgte die Meldung „Brand aus“.

Im Anschluss wurde der Übungsort noch gereinigt und es wurde eine Übungsnachbesprechung durchgeführt.

Kommandant HBI Markus Inderst stellte fest, dass unsere Kameraden auch in Stressmomenten super zusammenarbeiten.

Er bedankte sich bei Übungsleiter HBM Kevin Kralik und FM Franz Greil für die Ausarbeitung der Übung.

Ein weiterer Dank gilt wieder einmal der Greil Ölmühle, welche uns - wie schon des Öfteren - den Austragungsort zur Verfügung stellte und FM Kralik Tobias, der sein altes Baumhaus spendete.

Danke auch an alle unsere Kameraden für die Übungsbereitschaft.

 

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Atemschutzleistungstest (Finnentest)

 Schwaminger Atemschutzträger sind fit für den Ernstfall und fitter wie die Finnen……..

Atemschutzwart Holnsteiner Dominik beruft am 12. Jänner 2019 die erste Gruppe zum Atemschutzleistungstest (ASLT) ins Feuerwehrhaus nach Schwaming. Kommandant Kralik Karl, Kommandant-Stellvertreter Inderst Markus, Gerätewart Greil Andreas und Atemschutztwart Holnsteiner Dominik stellten sich dem harten Test. Überwacht wurden die Teilnehmer durch Hauselberger David. Bei insgesamt sechs Stationen wurden die Atemschutzträger unter dem Einsatz von schweren Atemschutzgeräten auf ihre Fitness getestet.

  • Station 1:Gehen ohne und mit 2 Kanistern (100 m gehen ohne Kanister und 100 m gehen mit Kanister. 1 Kanister wiegt ca. 16 kg.) Für diese Station standen 4 Minuten für die Atemschutzträger zur Verfügung.
  • Station 2:Stiegen hinauf- und hinuntersteigen (In Summe 180 Stufen, 90 hinauf und 90 herunter. 3,5 Minuten Zeit standen zur Verfügung.
  • Station 3:Hämmern eines LKW-Reifens 3 m weit (Hammer ca. 6 kg, Reifen ca. 50 kg) Es darf nur von einer Seite geschlagen werden! Seitenwechsel während der Übung erlaubt. Zeit 2 Minuten
  • Station 4:Unterkriechen- Übersteigen von Hindernissen (Durchlauf von drei Runden, beginnend mit durchkriechen - übersteigen – durchkriechen – Wendepunkt – unter/über/unter – Wendepunkt = 1 Runde) Länge der Bahn: 8 m, Höhe der Hindernisse: 60 cm, Abstand der Hindernisse: 2 m, Breite einer Hindernisbahn: 2 m 2 Wendeboje (1 jeweils 2 M vor Hindernis) Zeit 3 Minuten
  • Station 5:  C-Schlauch einfach rollen (Rollen von einem C-Schlauch, Storz C 52mm 15 m. Während des Rollens darf sich das andere Ende nicht von der Stelle bewegen. Zeit 2 Minuten
  • Station 6:Erholungsphase (ohne Pressluftatmer, auch die persönliche Schutz-ausrüstung kann soweit abgelegt werden. Position ist freigestellt, sitzend, stehend oder gehend. Fakultativ: Pulsmessung auch am Ende der Erholungspause. Zeit 5 Minuten

Um den Anspruch beim Test noch zu steigern, absolvierte jeder Träger die ersten fünf Stationen mit nur einer Atemluftflasche. 1 Flasche hat 4 Liter Luft bei 200 bar, das ergibt bei einem durchschnittlichen Luftverbrauch 40 Liter/pro Minute und einer Einsatzdauer von ca. 20 Minuten. Wenn man bedenkt welche Zeit die einzelnen Stationen in Anspruch nehmen und diese unter voller Belastung durchgeführt werden, wird der durchschnittliche Luftverbrauch mit 40l/Min. übertroffen. Das wiederum bedeutet, dass alle AS-Träger eine top Leistung erbracht haben. Dieser Leistungstest muss bei allen Atemschutzträgern mindestens einmal pro Jahr durchgeführt werden.

Wir gratulieren allen Teilnehmern zum bestandenen Test und wünschen ihnen unfallfreie Atemschutzeinsätze!

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Gemeinschaftsübung

Styria - Gemeinnützige Steyrer Wohn- & Siedlungsgenossenschaft ermöglicht grenzübergreifende Einsatzübung an neuem Wohnobjekt in Christkindl

„Gemeinsam schnell – professionell - freiwillig“, ist die Devise der Freiwilligen Feuerwehren der Bezirke Steyr – Land und Steyr – Stadt. Am 18. Oktober 2018 alarmierten die Schwaminger Floriani um 19:00 Uhr, die Feuerwehren Aschach an der Steyr, Neuzeug-Sierninghofen, Oberdambach,  Sandund die Feuerwehr der Stadt Steyr, sowie das Rote Kreuz, Bezirkstelle Steyr- Stadt zur Gemeinschaftsübung.

Nach erster Lageerkundung durch Einsatzleiter HBI Kralik, wurden folgende Szenarien festgestellt: „Brand eines Elektroautos in der Tiefgarage, starke Rauchentwicklung, 8 Personen, teilweise schwer verletzt, werden vermisst.“ Aufgrund der Ausgangslage wurden sofort weitere Einsatzkräfte alarmiert. Bis zu deren Eintreffen wurde die Einsatzleitung durch das KDO Schwaming errichtet. Zeitgleich rüstete sich ein AS-Trupp für einen Innenangriff und es wurde eine Zubringerleitung für die Wasserversorgung der angeforderten Tankfahrzeuge gelegt. RLF Aschach, Atem Steyr, RLF Sand, RK Steyr trafen beinahe zeitgleich beim Übungsobjekt ein. Sofort wurden den eintreffenden Gruppenkommandanten ihre Aufgaben weitergegeben. Atem Steyr errichtete einen Atemschutzsammelplatz und bereitete alles vor, um schnellstmöglich die AS-Trupps wieder mit Atemluft zu versorgen. Das Rote Kreuz platzierte sich außerhalb des Gefahrenbereichs, um die Verletzten zu versorgen. Es wurden weitere Sanitäter nachalarmiert, da es sich um insgesamt 8 zum Teil schwer verletzte Personen handelte. Wenige Minuten später trafen das RLF Neuzeug und das KLF Oberdambach ein. Die beiden Feuerwehren stellten jeweils einen AS-Trupp zur Verfügung und Pumpe Oberdambach stellte eine weitere Wasserversorgung vom Hydrant zur Einspeisung her. Da es sich um einen Elektrofahrzeugbrand handelte und dieser Brand nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurde mittels Seilwinde das brennende Fahrzeug zur weiteren Brandbekämpfung ins Freie gebracht. Nach rund einer Stunde konnte „Brand aus“ gegeben und mit den Aufräumarbeiten begonnen werden. Insgesamt standen 66 Einsatzkräfte im Einsatz. Davon 5 Atemschutztrupps, von denen nach Übungsende von Atemschutzfahrzeug Steyr 30 Atemschutzflaschen wieder befüllt wurden.

Um die Verletzungen der Verunfallten möglichst realistisch aussehen zu lassen, wurden sie durch Sanitätern, Reichl Sylvia geschminkt. Als Übungsbeobachter waren Prok. Andreas Eckhart, Geschäftsleiter der Styria Steyr, sowie der Bauleiter des Übungsobjetktes, Ing. Georg Mößlberger vor Ort.

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